Do., 21. Juni | Gheiweg 67

Keltische JahreKreisFeste... SommerSonnenWende... Alban Hevin... Litha...

SommerSonnenWende... Alban Hevin... Litha... Wir treffen uns um den Abend *feiernd* zu verbringen… entzünden gemeinsam das Feuer… im Innen und im Aussen...
Anmeldung abgeschlossen
Keltische JahreKreisFeste... SommerSonnenWende... Alban Hevin... Litha...

Zeit & Ort

21. Juni 2018, 19:00 – 22:30
Gheiweg 67, Gheiweg 67, 3646 Einigen, Schweiz

Über die Veranstaltung

SommerSonnenWende... Alban Hevin... Litha...

Sehen wir uns? :)

*Keltische JahresKreisFeste… SommerSonnenWende... Alban Hevin... Litha...

Das Haus am See öffnet den Raum *

Am 21. Juni wird die SommerSonnWende gefeiert... Die Kelten nannten dieses Ereignis Alban Hevin und die katholische Kirche machte daraus das Fest zu Ehren des heiligen Johannes des Täufers...

Die SommerSonnWende ist eines der 4 großen SonnenFeste... Ihr GegenStück ist die WinterSonnWende. Daneben gibt es noch die FrühJahrsTag*undNachtGleiche und die HerbstTag*undNachtGleiche... wenn man von den vier weiteren absieht bei denen sich stets die Gemüter streiten.. ob es Mond- oder Sonnenfeste sind.

An der SommerSonnenWende ist der längste Tag und die kürzeste Nacht...

Ich freue mich den höchsten Stand der Sonne mit Euch an diesem Abend am Feuer zu feiern… unsere gelungenen Projekte in einer SegensZeremonie zu ehren und loszulassen was erfolglos war…

Wir werden gemeinsam *Rauch erzeugen* so wie es die Alten schon immer taten um uns zu reinigen… und um das Schönste zu sehen… zu sagen… zu hören… von uns zu zeigen*...

Gemeinsames entzünden des SONNEN*FEUERS* mit unserem eigenen Licht… …SEIN…Bewegung…Singen…SEGNEN…Trommeln (bring gerne deine Trommel mit!) …MEDITATION… und alles was sonst noch sein möchte… verwebt sich in dieser gemeinsamen Zeit…

Die SommerSonnenWende galt als weitere Nahtstelle zwischen den Welten... in der sowohl die Götter als auch die NaturGeister den Menschen nahe*treten konnten... Man konnte die Götter mit*tanzen sehen... verlor seinen all*täglichen Verstand und wurde *ver-rückt*... Viele sogenannte *ver-rückte* Geschichten sind überliefert...

Wolf-Dieter Storl erzählt in seinem Buch *Von den Pflanzen der Kelten*... dass man die Sonne still*stehen und dann drei Sprünge machen sah... oder die Zwerge unter dem Holunder Hochzeit feiern...

Pferde konnte man reden hören... sah die Elfen und vieles mehr...

Von solchen *JohannisWundern* sprachen auch noch die Bauern im Mittelalter...

Auf diesen gemeinsamen Abend mit Euch freue ich mich sehr

HerzensGrüsse vom See

Katrin*

(Kleidung bitte Wetterfest… findet nach Möglichkeit draussen statt … wobei es im Moment nach kuscheliger DrinnenAtmosphäre aussieht ;)

UhrZeit: 19.00 Uhr ... feine Suppe zum an*kommen - je nach JahresZeit

19.30 bis ca. 22.30 Uhr

Snacks und Getränke-

während unserer Begegnung frei verfügbar

Mitzubringen: bequeme Kleidung, am besten Deine WohlFühlKleidung...

für den Fall, dass du dir etwas notieren möchtest… —> Schreibsachen :)

Ich freue mich auf all das was in diesem unseren Raum in Achtsamkeit... Freude... Stille möglich wird…

in der Begegnung mit DIR…

Kokoro no Kokoro * von Herz zu Herz

Katrin*

VERBINDLICHE!!! Anmeldung bitte direkt hier unter Teilnehmen oder auf meinem Profil... DANKE...

PS: WICHITGE INFO... es tummeln sich viele Büsis im Haus am See herum... das heisst es wird ein wenig tierisch mit SamtPfoten und FellNasen

;)

Ausgleich 63.00 Franken

Auch wenn hier FaceBook ist... ist deine Anmeldung hier ist VERBINDLICH!!!

Anmeldung bitte direkt hier unter Teilnehmen oder auf meinem Profil... DANKE... bei Absage in weniger als 48h freuen sich die FellNasen aus Not über deine WertSchätzung im SpendenTopf ♥ ...

Text*Bild Katrin Berger

Siegesfest der Sonne

Dies war ja eines der wichtigsten Feste überhaupt und vielleicht kann man seine Bedeutung ein bisschen aus dem Folgenden erkennen.

Kennzeichnet Samhain im Keltischen Kalender den Beginn des Winters und den Tod des Jahrskreis-Königs, so bedeutet Beltane der Beginn des Sommers. Und so wie Samhain ein Fest des Todes, der Toten und Ahnen ist, so ist Beltane ein Fest des Lebens, der Fruchtbarkeit, der Vereinigung, der Zeugung und des Sieges der Sonne und des Sommers über den Winter.

Jahrestag und Jahresnacht

Die Kelten nannten das Sommerhalbjahr auch “Jahrestag” und das Winterhalbjahr “Jahresnacht”.

Wie stark musste sich in diesen Menschen die Wirkung der Sonne ausgedrückt haben. Der Winter, der viel

mehr wie heute gekennzeichnet war von Kälte, Hunger, Krankheiten und Tod. Eine gefährliche Jahreszeit, die mit viel Angst verbunden war. Dann der Sommer mit seiner lebenspendenden Sonne, der Wärme, seinen vielen Früchten … Da kann man sich vielleicht noch vorstellen, welches Glück und welche Freude die ersten Sonnenstrahlen und der Beginn des Frühjahrs und Sommers für diese Menschen brachten. Bedeuteten sie doch, dass das Leben weiterging und man sozusagen überlebt hatte. Das war wie ein Wunder.

Mit dem 1. Mai beginnt bei den Kelten das Sommerhalbjahr, das vor allem durch Fröhlichkeit, Wärme, Licht, Feste und Feiern gekennzeichnet war.

Der 1. Mai liegt zwischen der Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche und der Sommersonnwende.

Beltane wurde früher wohl am nächstgelegenen Vollmond, heute allerdings vorwiegend in der Nacht auf den 1. Mai gefeiert.

Beltane war das Fest der “Strahlenden Sonne”. BEL bedeutet strahlend, leuchtend, glänzend. TENE oder auch TEINE ist das “Feuer”. Der keltische Sonnengott trägt den Namen “Belenus”, “Bel”, “Bal”.

Heilige Hochzeit

Beltane war das Fest der großen Vermählung oder auch Heiligen Hochzeit, der Götterhochzeit Hieros Gamos, der Vermählung von Himmel und Erde.

Im kleineren Maßstab die Vermählung von König und Königin, König und Land. Denn die Königin war immer schon die Repräsentantin des Landes, der Erde und des Volkes.

In den germanischen Bereichen ist diese Götterhochzeit überliefert in der Brautwerbung Odins um die Himmelsherrin Freya.

Jahreskönig

Vom Jahreskreislauf her ist es so, daß der Jahreskönig, der an Jul = Wintersonnwende (heute auf Weihnachten verschoben) geboren wird, bis zu Beltane zum Jüngling herangewachsen ist und seine Königswürde einfordert.

Das wird in vielen alten Ritualen dargestellt, wo der junge Königsanwärter sich beweisen muß, indem er z.B. den mächtigsten Hirsch im Wald erlegt und damit seine Stärke beweist. Dieses Ritual wird wunderbar in dem Buch “Die Nebel von Avalon ” von Marion Zimmer-Bradley beschrieben. Es gibt heute noch in vielen Gegenden sogenannte “Hirschwiesen”, die auf dieses alte Ritual hinweisen.

Walpurgisnacht

Walpurgis war die Maikönigin, eine heidnische Göttin, die später christianisiert und dann heiligesprochen wurde, da man ihre Riten nur so inkorporieren konnte. Interessanterweise stand das Kloster der Heiligen Walpurga in “Heiden-Heim”. Es war ein Doppel-Kloster für Männer und Frauen – sinnigerweise!

Walpurga ist ein eindeutig germanischer Name – Waluburg, Walburg. Schon im 2. Jahrhundert nach Christi wird auf griechischen Tonscherben eine “Waluburg Semnoni Sibylla” erwähnt, übersetzt “Waluburg, die Seherin der Semnonen”. Ihr germanischer Nama ist “Walburg die Sibylle”. Das Wort WAL aus Wal-Burg kommt in verschiedenen althochdeutschen bis germanischen Wörtern vor mit ähnlichem Bedeutungshintergrund. Zum einen gibt es das Wort “walus”, der Stab oder Zauberstab, ein wichtiges Attribut dieser Seherinnen. Wobei man wissen muß dass im Germanischen die Zauberer das gleiche waren, wie heute die Schamanen. Zum anderen erinnert es auch an Vala

(= ahd. walawa, wala), die Bezeichnung für die germanischen Zauberinnen oder Seherinnen, auch Völva die Nordgermanische “Allwissende”. Walaruna ist ein Eigenname und heißt “die Seherin, die die Geheimnisse kennt”. Und ein weiterer wichtiger Hinweis sind die Walküren, die ja auch das “Wala” in ihrer ersten Silbe haben. Die Große Vala war die Göttin Hel, die Herrin des Totenreiches. Walküren, Walhall, Walvater (=Wotan) haben halle diesen ersten Worteil gemeinsam, der auf Wala, Vala oder Völva zurückgeht. Diese Walküren mit ihrem Walkürenritt erinnern sehr stark an die Hexen mit ihrem Hexenritt zur Walpurgisnacht auf den Blocksberg.

Alle diese Namen lassen sich möglicherweise von “vilasa” herleiten: den himmlisch-paradiesischen Freuden, die immer auch mit erotischer Ekstase gleichzusetzen waren.

In Böhmen und Niederösterreich wird “Walpurga” als weiße (Farbe!) Frau (Göttin) mit feurigen Schuhen (Erwärmung der Erde), einer goldenen Krone (Sonne), Mit Spiegeln (Seelenspiegel, Wiederauferstehung) und Spindel (Spinnen des Schicksals) dargestellt. Sie ist eindeutig eine Sonnengöttin.

Ihr Fest wurde gefeiert in der letzen Nacht der dunklen Jahreshälfte, also vom 30. April auf den 1. Mai. In dieser Nacht öffnen sich die Türen zur Anderswelt, und die Schleier zwischen den Welten werden dünn.

Der Volksglaube weiß noch folgendes: unterirdische Schätze stiegen hoch und glühten, Brunnen gaben Wein statt Wasser (vgl.: aus der heilgen Quelle des Dionysos quoll ebenfalls Wein heraus), Weidenzweige wurden Wünschelruten. Von der weißen Frau fiel der Tau auf die Erde und befruchtete sie. Daher sollte in der Walpurgisnacht reichlich Tau fallen. Noch heute werden die Mädchen mit Wasser begossen, denn Maitau macht schön und erhält gesund.

Anmeldung abgeschlossen

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